Pressemitteilung November 2009 (1)

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Werkstatt-Tipp für defekte Turbolader

Austausch des Ladeluftkühlers vermeidet Motorschaden

Schwäbisch Hall, November 2009. Der Bestand an Fahrzeugen in Westeuropa, deren Motoren mit Turboladern ausgestattet sind, hat sich seit dem Jahr 2000 mehr als verdoppelt. Und der Wachstumstrend hält an. Als Folge dieser zunehmenden Marktdurchdringung können sich die freien Werkstätten auf wachsenden Reparatur- und Servicebedarf einstellen.
In diesem Zusammenhang weisen die Experten von Behr Hella Service darauf hin, dass bei einem mechanischen Schaden am Turbolader auch der Ladeluftkühler ausgetauscht werden sollte. Er kühlt die vom Turbolader verdichtete und bis zu 150 Grad Celsius heiße Luft herunter, bevor sie zum Verbrennungsraum des Motors gelangt. Die Kühlung erfolgt dabei über die Umgebungsluft (Fahrtwind) oder das Motor-Kühlmittel. Tritt nun ein mechanischer Schaden am Turbolader auf, ist davon nicht selten auch der Ladeluftkühler betroffen – etwa durch eindringende Metallspäne. Wenn diese sich lösen und vom Motor angesaugt werden, kann das einen folgenschweren Motorschaden verursachen. Eine einfache Spülung des Ladeluftkühlers birgt die Gefahr, dass nicht alle Späne entfernt werden können. Denn das Spülen oder Reinigen des Ladeluftkühlers empfiehlt sich nach Ansicht der Experten von Behr Hella Service nur dann, wenn sich dort etwa Öl als Folge einer undichten Stelle am Verdichter gesammelt hat. Ladeluftkühler mit Turbulenzeinlagen lassen sich zum Beispiel konstruktionsbedingt gar nicht erst spülen oder reinigen. Um weitere Schäden zu vermeiden, sollte der Ladeluftkühler daher in solchen Fällen getauscht werden.

Hinweis:
Diesen Text sowie passendes Bildmaterial finden Sie auch in unserer Pressedatenbank unter: www.hella-press.de

Behr Hella Service GmbH, Schwäbisch Hall: Das Gemeinschaftsunternehmen der Automobilzulieferer Behr (Spezialist für Fahrzeugklimatisierung und Motorkühlung) und Hella (Spezialist für Komponenten und Systeme der Lichttechnik und Elektronik) bearbeitet den weltweiten freien Teilemarkt für Fahrzeugklimatisierung und Motorkühlung. In dem Joint Venture sind die Behr Service-Aktivitäten auf dem freien Teilemarkt und das Klimageschäft der Hella-Handelsorganisation gebündelt. Behr und Hella sind jeweils zu 50 Prozent am Joint Venture beteiligt. Durch die Kombination der weltweiten Vertriebsorganisation von Hella mit dem Produkt-Know-how von Behr sowie die Verknüpfung der Aktivitäten im Bereich Fahrzeugklimatisierung und Motorkühlung für das Teilegeschäft ist Behr Hella Service eine konsequente Weiterentwicklung der bisherigen Zusammenarbeit von Behr und Hella bei Klimaregelung und Frontendmodulen.

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